Kirsche
Nicht jede reife Kaffeekirsche sieht gleich aus. Je nach Varietät können reife Früchte unterschiedliche Farben entwickeln.
Herkunft
Und wer wirklich wissen will, was in seiner Tasse landet, muss bereit sein, bis an diesen Ursprung zurückzugehen.
Die Geschichte unseres KaffeesFazendas Dutra, Minas Gerais, Brasilien. In den Bergen von Minas Gerais wächst Kaffee in einer Landschaft, in der Landwirtschaft und Natur nicht voneinander getrennt werden.
Für UBIQ endet Qualität nicht bei der Kaffeemaschine. Sie beginnt dort, wo die Kaffeepflanze wächst. Auf den Fazendas Dutra in den Bergen von Minas Gerais in Brasilien.
Wir wollten nicht nur wissen, von welcher Farm unser Kaffee kommt. Wir wollten verstehen, wie er angebaut, geerntet, verarbeitet und bewertet wird. Deshalb waren wir selbst dort.
Die Farm beschreibt ihre Anbauflächen als Agroforstsystem mit Kaffee, Avocadobäumen, Mahagoni, Obstbäumen und natürlichen Lebensräumen für zahlreiche Tierarten.
Der Besuch
Im Sommer 2026 reiste Valentin von Local Life gemeinsam mit Dr. Steffen Schwarz nach Brasilien auf die Fazendas Dutra. Nicht für einen Fototermin und nicht für eine Produktpräsentation. Wir wollten verstehen, was passiert, bevor überhaupt eine einzige Bohne in einer unserer Maschinen landet.
Valentin hat mit seinen eigenen Händen die Kaffeekirschen gepflückt, die Bohnen aus den Früchten gelöst und die einzelnen Schritte der Aufbereitung, Trocknung, Lagerung, Röstung und Zubereitung kennengelernt.
Vor allem aber hat er mit eigenen Augen gesehen, unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird, wie mit den Menschen auf der Farm umgegangen wird und welchen Stellenwert Natur, Biodiversität und Qualität im täglichen Betrieb haben.
Die Fazendas Dutra arbeiten nach eigenen Angaben unter anderem nach Fair-Trade-USA-Standards und setzen auf Direct Trade, bei dem Käufer die Anbau- und Arbeitsbedingungen unmittelbar kennenlernen können.
Wenn wir unseren Kunden erzählen, wo unser Kaffee herkommt, möchten wir nicht aus einer Broschüre zitieren müssen. Wir möchten sagen können:
Wir waren dort.
Wir haben es gesehen.
Wir haben es selbst erlebt.
Die Prüfung
Dr. Steffen Schwarz begleitet UBIQ als Kaffeeexperte von der Auswahl der Bohne bis zur fertigen Tasse. Seit 2005 leitet er das Coffee Consulate in Mannheim und beschäftigt sich dort mit Forschung, Sensorik, Ausbildung und der gesamten Wertschöpfungskette des Kaffees.
Am Coffee Consulate wurden inzwischen Fachleute aus über dreißig Ländern ausgebildet. Dazu unterhält er eine der größten lebenden Sammlungen von Kaffeepflanzen-Varietäten weltweit.
Auch der Name UBIQ stammt von ihm. Er leitet sich von „ubiquitous“ ab, allgegenwärtig, und beschreibt für ihn das Geschäftsmodell sehr genau: Kaffee nicht nur an einem bestimmten Ort, sondern überall dort, wo das Leben stattfindet. Daraus wurde unser Satz: Coffee. Wherever life happens.
Coffee Consulate, MannheimAuf der Fazenda hat er uns eines besonders deutlich gemacht: Bei Kaffee gibt es nicht den einen Moment, in dem Qualität entsteht. Oder verloren geht.
Die Varietät. Der Boden. Die Höhenlage. Der Erntezeitpunkt. Die Reife der Kirsche. Die Aufbereitung. Das Trocknen. Die Lagerung. Die Röstung. Der Mahlgrad. Die Wassermenge. Die Temperatur. Die Extraktion.
Jeder einzelne Schritt beeinflusst das, was am Ende zählt: den Geschmack in der Tasse.
Genau deshalb betrachten wir bei UBIQ nicht einfach nur Bohne und Maschine getrennt voneinander. Wir betrachten das gesamte System. Von der Pflanze bis zur Tasse.
Von der Kirsche bis zur Tasse
Während unserer Zeit auf der Fazenda haben wir den Weg des Kaffees Schritt für Schritt nachvollzogen. Von der reifen Kaffeekirsche am Strauch über die Ernte und Aufbereitung bis zur getrockneten Bohne. Von der Lagerung über die Röstung bis zur Einstellung der Maschine und schließlich zur Extraktion in der Tasse.
Der Weg der Bohne
Zehn Stationen, von der Kirsche bis zur Tasse.
Nicht jede reife Kaffeekirsche sieht gleich aus. Je nach Varietät können reife Früchte unterschiedliche Farben entwickeln.
Entscheidend sind der richtige Erntezeitpunkt und eine saubere Selektion. Bereits hier wird die Grundlage für die spätere Qualität gelegt.
Die Bohne wird aus der Frucht gelöst. Valentin hat diesen Schritt auf der Fazenda mit seinen eigenen Händen gemacht.
Nach der Ernte beginnt erst die nächste Qualitätsstufe. Aufbereitung, Trocknung und Sortierung entscheiden mit, was der Kaffee später entwickeln kann.
Die Fazendas Dutra nennen die Lagerbedingungen selbst als einen der entscheidenden Faktoren für konstant hohe Qualität.
Sie entscheidet mit darüber, welche Eigenschaften der Kaffee in der Tasse entwickeln kann.
In unseren Geräten wird frisch gemahlen. Bohne, Röstung und Mahlgrad müssen zusammenpassen.
Wassermenge und Temperatur gehören zu den Faktoren, die über das Ergebnis entscheiden.
Erst wenn Brühsystem und Rezeptur zur Bohne passen, entsteht das Ergebnis, für das UBIQ stehen soll.
Die Extraktion. Und das, was am Ende zählt: der Geschmack in der Tasse.
Die Fazendas Dutra selbst nennen unter anderem Varietät, Höhenlage, Klima, Bodenchemie, Ernte, Verarbeitung, Trocknung und Lagerbedingungen als entscheidende Faktoren für eine konstant hohe Kaffeequalität. Bei UBIQ endet diese Kette deshalb nicht mit dem Einkauf eines guten Rohkaffees. Erst wenn Bohne, Röstung, Mahlgrad, Wasser, Brühsystem und Rezeptur miteinander harmonieren, entsteht das Ergebnis, für das UBIQ stehen soll.
Eine Tasse Kaffee, bei der 24/7-Verfügbarkeit keinen Kompromiss bei der Qualität bedeutet.
Die Farm
Aus diesem Anfang entwickelte sich über Generationen ein Familienbetrieb, der heute Kaffee in der Bergregion von Minas Gerais produziert. Viele Arbeitsschritte erfolgen bewusst handwerklich.
Genau diese Kombination aus Erfahrung, Wissen und dem Willen, ständig besser zu werden, ist einer der Gründe, weshalb Dr. Schwarz mit den Dutras zusammenarbeitet.
In unserer Hausmischung: Die Hälfte ist Roter Catuaí von den Fazendas Dutra. Die andere Hälfte kommt von Badra Estates in Indien.
Nicht gegen die Natur. Mit ihr.
Wer über die Fazendas Dutra läuft, sieht nicht endlose Reihen Kaffee und sonst nichts. Zwischen den Kaffeepflanzen wachsen mehr als 5.000 Avocadobäume. Dazu kommen afrikanisches Mahagoni, Eukalyptus sowie verschiedene Obst- und Nutzpflanzen. Sie spenden Schatten, beeinflussen das Mikroklima und schaffen Lebensräume für Tiere und Insekten.
Die Farm beschreibt ihre Bewirtschaftung als regenerativ und biologisch und verzichtet nach eigenen Angaben auf schädliche Pestizide.
Genau das konnten wir vor Ort erleben: Kaffee wächst hier nicht isoliert von seiner Umgebung. Er wächst mitten in ihr.
Qualität, die man nicht erst in der Maschine reparieren muss
Deshalb beginnt unser Qualitätsverständnis lange bevor die Maschine eingeschaltet wird. Wir möchten wissen:
Für UBIQ gehört all das zusammen.
Nachhaltigkeit
Auf den Fazendas Dutra wird Nachhaltigkeit nicht nur über Verpackungen kommuniziert.
Für uns ist Nachhaltigkeit keine Eigenschaft, die erst beim Becher beginnt. Sie beginnt dort, wo auch unser Kaffee beginnt.
Wir verkaufen keinen Kaffee, dessen Geschichte wir nur erzählt bekommen haben.
Wir waren dort.
Wir kennen die Menschen.
Wir kennen den Weg der Bohne.
Und wir wissen, was passieren muss, damit aus ihr am Ende das wird, worum es bei UBIQ eigentlich geht:
eine außergewöhnlich gute Tasse Kaffee.
Ein Standortcheck, eine Empfehlung, ein Betrag im Monat.